TYPGERECHT ESSEN.
BESSER LEBEN.

„Ernährungsexperten sind bisher immer von einer falschen Annahme ausgegangen: Sie dachten immer und glauben auch heute noch, dass es eine einzige Ernährungsform geben müsse, die für jeden Menschen gesund sei“, schreibt der Arzt William Wolcott in seinem Buch „Essen, was mein Körper braucht“. Er untersucht seit den achtziger Jahren den Einfluss des Individuums, des individuellen Stoffwechsels und damit schlicht unterschiedlicher „Typen“. Damit gräbt er tiefer als andere Ansätze nach den Wurzeln der Fragestellung, warum zwei Menschen jeweils grundverschieden auf das gleiche Essen reagieren.

Buschmensch oder Eskimo, was isst dein Typ?

Zu Urzeiten lebte der Mensch im damals urwaldreichen Afrika. Auf dem Speiseplan der afrikanischen Buschmenschen standen Beeren, Wurzeln und Kräuter. Fisch oder Fleisch gab es nur selten. Im langen Laufe der Zeit änderten sich die Lebensbedingungen, das Klima und die Landschaft. Der Mensch entwickelte Werkzeuge, passte sich den Bedingungen an und begann zu wandern. Er oder sie erfand Jagdtechniken, Feueranwendungen und andere Kulturtechniken. Vor geschätzten 120.000 Jahren dann verließ der Homo sapiens Afrika und breitete sich in allen Gegenden und Klimazonen der Welt aus – mit jeweils ganz anderem Nahrungsangebot. Schließlich erreichte er auch Grönland. Die Eskimos dort aßen im Gegensatz zu den afrikanischen Buschmenschen aber keine gesammelte Nahrung, die vorwiegend aus Kohlenhydraten bestand, sondern Fisch und Fleisch, also vor allem Träger von Eiweiß und Fett. Zwischen den beiden Extremen Afrika und Grönland liegen viele Mischformen menschlicher Lebens- und Nahrungsbedingungen. Überlebt und fortgepflanzt haben sich jeweils diejenigen Menschen, deren Stoffwechsel sich am besten anpassen konnte. Im Falle der afrikanischen Buschmenschen entstand der „Kohlenhydrat-Typ“, in Gestalt der Eskimos der „Eiweiß-Typ“. Dazwischen viele Mischtypen, wobei alle Menschen eigentlich Mischtypen sind, weil alle immer Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette brauchen. Nur die jeweiligen Anteile dieser 3 Makronährstoffe unterscheiden sich. In Regionen mit hohem Eiweiß-Angebot genügten also bereits wenige optimal verstoffwechselte Kohlenhydrate für eine ausbalancierte Ernährung und umgekehrt. Hier liegt die Wurzel typgerechter Ernährung rund um die drei wesentlichen Nährstoffe.

Auch die Berücksichtigung der individuellen Konstitution bei der Ernährung ist nicht neu. Alte Kulturen wie Teile der Traditionellen Chinesischen Medizin oder Ayurveda stellen das Individuum mit seinen Dispositionen ebenso in den Mittelpunkt wie das „Metabolic Typing“: So wie der Fingerabdruck ist eben auch der Stoffwechsel bei jedem Menschen einzigartig. Und damit endet auch schon der historische Teil der Geschichte deiner Zukunft.

Die quasi archäologische Betrachtung deiner ernährungsphysiologischen Grundlagen, die uns bei typefood anleiten, inspirieren und uns in unserem Tun bestätigen, bringen etwas ganz Ursprüngliches zurück in unser Bewusstsein:

Jeder Mensch, also Du, is(s)t einzigartig, höre auf deinen Körper und nähre ihn.

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